PARASCHUTISTES de la LEGION
ETRANGERE
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Die Fallschirmjägerverbände der französischen Fremdenlegion
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COMPAGNIE
ETRANGERE de RAVITAILLEMENT par AIR
Die
Kampfhandlungen in Indochina machten es immer häufiger erforderlich,
dass Verbände und Einheiten nur noch aus der Luft versorgt werden konnten.
Anfangs wurde der Nachschub mit und ohne Fallschirm abgeworfen wobei als Transportflugzeug
häufig alte Junkers Ju-52 die man aus Beständen der ehemaligen deutschen
Luftwaffe übernommen hatte, eingesetzt wurden.
Da die beiden Fallschirmjägerbataillone, das 1° und 2° B.E.P.
der Fremdenlegion sehr häufig verteilt und isoliert in sehr schwierigen
Gelände operierten, musste auch für sie ein Organisationselement
geschaffen werden, dass für die Versorgung der beiden B.E.P.´s
aus der Luft verantwortlich war. Beinahe schon traditionsgemäß,
nahm die Legion die Lösung dieses Problems in die eigene Hand. Gleichzeitig
sollte aber auch die Aufnahme und die Verteilung des Ersatzes an Legionären
die vom 3° B.E.P. aus Setif/Algerien eintrafen, zentralisiert werden.
Aus
diesem Grund wurde am 1. Januar 1951 die Compagnie Étrangère
de Ravitaillement par Air (C.E.R.A.) zunächst in Zugstärke aus Paras
des 1° B.E.P. aufgestellt. Die C.E.R.A. wuchs aber sehr schnell auf Kompaniestärke
auf und bestand letztendlich aus 120 Legionären die auch aus dem 2°
B.E.P. kamen sowie 70 einheimischen Hilfskräften. Stationierungsort war
Bach Mai.
Eine Section
(Zug) war für die Einschleusung und Weiterleitung des Personalersatzes
aus Setif für das 1° und 2° B.E.P. verantwortlich.
Im Verlauf
ihres Bestehens hat die C.E.R.A. in diesem relativ kurzem Zeitraum, mehr als
15.000 Versorgungsflüge mit Versorgungsgütern aller Art durchgeführt
und die Lasten mit und ohne Lastenfallschirm abgesetzt und somit den am Boden
operierenden Einheiten das Weiterkämpfen und häufig auch das Überleben
gesichert. Sie hat deshalb auch einen hohen Anteil an vielen erfolgreich durchgeführten
Operationen der Legions-Paras.