PARASCHUTISTES de la LEGION ETRANGERE
- Die Fallschirmjägerverbände der französischen Fremdenlegion -
1er
REGIMENT ETRANGER de PARACHUTISTES



Das 1°
R.E.P. war während des gesamten Algerienkrieges auf Grund seiner hohen
Beweglichkeit
wobei es sich sehr häufig auch den Lufttransport per Hubschrauber zunutze
machte, an allen Brennpunkten eingesetzt. Auch in der „Schlacht um Algier“
kam den Paras eine besondere Bedeutung zu und sie errang wichtige Erfolge
die einen militärischen Sieg des Algerienkrieges in greifbare Nähe
rücken ließ wobei der
Ab dem Jahr 1959 nahm das 1° R.E.P. an den großen Operationen Jumelles“, „Cigales“ und „Ariège“ sowie den Kämpfen im Aures-Gebirge und zum Schluß in den Kabylen teil.
Als am 21. April 1961 die Generäle Jouhaud, Salan, Challe und Zeller mit Unterstützung der Algerienfranzosen sowie einiger weniger französischer Einheiten in Algier einen Putsch gegen die Französische Regierung und deren Entscheidung, Algerien in die Unabhängigkeit zu entlassen, auslösten nahm auch das 1° R.E.P. unter Führung von Commandant Hélie de Saint Marc (Kommandeur in Vertretung) auf Seiten der Putschisten teil. Der Putsch endete am 25. April und das 1° R.E.P. verlegte zurück in seine Kaserne nach Zeralde.
In Paris entschied Staatspräsident
de Gaulles zunächst die gesamte Fremdenlegion zu der er nie ein besonderes
Verhältnis hatte, aufzulösen. Diese Entscheidung wurde auf Bestreben
des französischen Verteidigungsministers (einem ehemaligen Legionsoffiziers)
Pierre Messmer, zurück genommen und angeordnet das 1° R.E.P. zum
30. April 1961 (Camerone-Fest) aufzulösen. Daraufhin wurde das 1°
R.E.P. unter Belassung seiner Waffen auf LKW´s verladen und von Zeralda
nach Thiersville verlegt. Als die Paras in Zeralda aus der Kaserne fuhren
wurden sie von Massen der Algerienfranzosen bejubelt und gefeiert. Die Paras
sangen dazu den Chanson von Edith Piaf „Non, je ne regrette rien“
(nein, ich bereue nichts).



