PARASCHUTISTES de la LEGION ETRANGERE
- Die Fallschirmjägerverbände der französischen Fremdenlegion -
1er BATAILLON ETRANGER de PARACHUTISTES



Das 1° B.E.P. wurde am 1. Juli 1948 in Khamisis (Algerien) aufgestellt und bereit am 12.11.1948 nach Indochina, wo es sofort in Tonkin zum Einsatz kam, verlegt. Am 1. Juni 1949 wurde der gesamte Personalbestand der ehemaligen C.P. / 3° R.E.I. übernommen.
Im Jahr
1950 ging das 1° B.E.P. endgültig in die Geschichte ein. So war das
Bataillon am 17.09.50 an den schweren Kämpfen im Raum That Khé,
wo es erhebliche Verluste erlitt, beteiligt. Bei den Kämpfen in den Höhen
von Coc Xa entlang der R.C. 4 die als Gemetzel bezeichnet werden konnten,
fiel der erste Kommandeur des Bataillons, Major Segrétain. Aber auch
die Verluste am sonstigen Personalbestand waren so erheblich, dass das 1°
B.E.P. faktisch aufgehört hat zu existieren. Aus diesem Grund wurde das
1° B.E.P. am 31. Dezember 1950 offiziell aufgelöst.
Aber bereits am 1. März 1951 wurde ein neues 1° B.E.P. aufgestellt das auch sofort wieder in den Einsatz ging. So wurde das Bataillon im Raum Cho Ben entlang des „Schwarzen Flusses“ und in Annam eingesetzt.
Am 21. November 1953 sprang das gesamte 1° B.E.P. im Verlauf der Operation „CASTOR“ über Dien-Bien-Phu ab. Bis zum Fall der Festung Dien-Bien-Phu am 7. Mai 1954 war das 1° B.E.P. an allen Brennpunkten der Schlacht beteiligt und wurde jederzeit ihrem Ruf gerecht, als so genannte „Feuerwehr“ unentbehrlich zu sein. Im Verlauf der Kämpfe um die Festung hatte das 1° B.E.P. 575 Gefallene und Vermisste und hatte zum Ende der Schlacht quasi zum zweiten mal aufgehört zu existieren.
Bereits
am 19. Mai 1954 also 12 Tage nach Ende der Kämpfe um Dien-Bien-Phu wurde
das
1° B.E.P zum Zweitenmal neu aufgestellt und verließ Indochina in
voller Kampfstärke am
8. Februar 1955 in Richtung Algerien wo das Bataillon am 25. Februar 1955
ausgeschifft wurde.



