Zentraler Stationierungsort des 4° R.E.I. war Marrakesch die damalige Hauptstadt von Süd-Marokko. Teile des Regiments waren hauptsächlich laufend in ganz Marokko und Syrien eingesetzt. Das 5° Bataillon wurde z.B. im September 1921 bei schweren Kämpfen in Levant eingesetzt. Nach der Schlacht von Messiffré (1925) und Soueida (1926) erfolgte im Rahmen einer Reorganisation die Umbenennung und Wechsel des Unterstellungsverhältnisses des
- 5°
Batl / 4° R.E.I. zum 8° Btl / 1° R.E.I. und
- 4° Batl / 4° R.E.I. zum 7° Btl / 1° R.E.I. im Jahr 1926
und zugleich Rückverlegung nach Algerien
Für
das 4° R.E.I. folgten weiter Einsätze in Marokko,
im Rif, im Bereich Taza und im Atlas-Gebirge
bis zur Unabhängigkeit von Marokko.
Am 1. September 1939 zu Beginn des 2. Weltkrieges verlegt das 4°
R.E.I. ca. 500 Legionäre ins
Mutterland Frankreich zur Aufstellung:
- 11°
R.E.I. und
- 12° R.E.I. gleichzeitig erfolgte die Abstellung einer
Kompanie zur
- 13° D.B.L.E. für das Unternehmen „NARVIK“.
Am 15.
November 1940 fusionierte das 4° R.E.I. mit dem 2°
R.E.I. Dieser neue Verband wurde am 21. August 1941 in 4°
D.B.L.E. umbenannt die auch die Tradition des 4° R.E.I.
übernahm. Die 4° D.B.L.E. bestand zunächst
18 Monate unter dieser Bezeichnung und war im Senegal eingesetzt.Es folgte
im März 1943 die Umgliederung und gleichzeitige Umbenennung in das 1°
R.E.I.M. (1° Régiment Étranger d´Infanterie
de Marche) das an den Kämpfen in Tunesien teilnahm. Nach verlustreichen
Kämpfen wurden die Reste des 1° R.E.I.M. in das
R.M.L.E. (Régiment de Marche de la Légion Étrangère)
umbenannt und nahm an den Kämpfen in Frankreich gegen die deutsche Wehrmacht
teil. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg begann man im großen Stil schon
mit Blick auf den sich anbahnenden Konflikt in Indochina die Verbände
der Legion zu reorganisieren und somit auch den Mannschaftsbestand an Legionären
wieder auf zu füllen.




