
Im Dezember 1954 traf das 3° R.E.I. wieder in Nordafrika ein. Es folgte die sofortige Verlegung in die kritische Region des Aurès.
Im Jahr 1958 wurde die traditionelle
Gliederung des Regimentes in mehrere Bataillone aufgehoben und das 3°
R.E.I. gruppierte und gliederte um. Es bestand nunmehr aus insgesamt 2 taktischen
Stäben/Gefechtsständen E.M.T. 1 und E.M.T.2 (Etats-Majors-Tactiques).
Hierdurch war, da man in den zerklüfteten Bergregionen Algeriens besser
mit kleineren Einheiten operieren konnte, eine höhere Beweglichkeit
und flexiblere Führung der einzelnen Gruppen, Züge oder Kompanien,
möglich. Hinzu kam, dass kleine Einheiten schnell per Hubschrauber
in ihre Operationsgebiete verlegt werden konnten.
Das Regiment agierte sehr erfolgreich, hauptsächlich in Nord-Constantinois
entlang der Grenze zu Tunesien. Auch in diesem nie erklärten Krieg
nahm das 3° R.E.I. an großen Operationen wie, „Etincelles“,
„Jumelles“, „Pierres Précieuses“ und „Ariege“
teil. Dabei verlor das Regiment insgesamt 8 Offiziere, 35 Unteroffiziere
und 196 Legionäre. Der letzte große Einsatz fand im von Juni
bis August 1961 auf tunesischem Boden statt als von dort aus durch die ALN
das Feuer in Richtung Algerien eröffnet wurde.



