Am 1. Juli 1945 erhielt das R.M.L.E. wieder seine traditionelle Bezeichnung zurück und wurde wieder in das 3° R.E.I. umbenannt. Im Dezember des selben Jahres erhielt das 3° R.E.I. den Befehl nach Indochina zu verlegen. In Indochina eingetroffen wurde das Regiment zunächst in Cochinchine eingesetzt, dann folgte eine Umgruppierung der 3 Bataillone und 1947 Einsätze in Tonkin. Das 3° R.E.I. hatte die Hauptlast der Kämpfe in dieser Region zu tragen. Der Hauptauftrag des Regimentes war die Sicherung der Kolonialstraßen RC N° 4 und RC N° 3. Hierzu wurden durch das 3° R.E.I. eine Vielzahl von kleinen und kleinsten Posten entlang dieser zwei äußerst wichtigen Straßen errichtet die ständigen Hinterhalten und Frontalangriffen ausgesetzt waren und hierbei zu hohen Verlusten führten. Während des weiteren Verlaufs des Indochinakrieges war das 3° R.E.I. an weiteren heldenhaft geführten großen Gefechten und Schlachten wie, Hoa, von Caobang, Dong Khé bis hin zur großen Tragödie von Dien-Bien-Phu beteiligt. Der hohe Blutzoll von 77 Offizieren, 364 Unteroffizieren sowie 3.396 Legionären legt Zeugnis davon ab. Sein Drapeau; - die Regimentsfahne- wurde mit 4 weiteren „Citations à l´ordre de l´armée und einer dritten „Forragère“ in den Farben der „Medaille Militaire“ ausgezeichnet. Ende November 1954 wurde das 3° R.E.I. nach in Richtung Algerien eingeschifft.

Im Dezember 1954 traf das 3° R.E.I. wieder in Nordafrika ein. Es folgte die sofortige Verlegung in die kritische Region des Aurès.

Im Jahr 1958 wurde die traditionelle Gliederung des Regimentes in mehrere Bataillone aufgehoben und das 3° R.E.I. gruppierte und gliederte um. Es bestand nunmehr aus insgesamt 2 taktischen Stäben/Gefechtsständen E.M.T. 1 und E.M.T.2 (Etats-Majors-Tactiques). Hierdurch war, da man in den zerklüfteten Bergregionen Algeriens besser mit kleineren Einheiten operieren konnte, eine höhere Beweglichkeit und flexiblere Führung der einzelnen Gruppen, Züge oder Kompanien, möglich. Hinzu kam, dass kleine Einheiten schnell per Hubschrauber in ihre Operationsgebiete verlegt werden konnten.
Das Regiment agierte sehr erfolgreich, hauptsächlich in Nord-Constantinois entlang der Grenze zu Tunesien. Auch in diesem nie erklärten Krieg nahm das 3° R.E.I. an großen Operationen wie, „Etincelles“, „Jumelles“, „Pierres Précieuses“ und „Ariege“ teil. Dabei verlor das Regiment insgesamt 8 Offiziere, 35 Unteroffiziere und 196 Legionäre. Der letzte große Einsatz fand im von Juni bis August 1961 auf tunesischem Boden statt als von dort aus durch die ALN das Feuer in Richtung Algerien eröffnet wurde.

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