Das 3° R.E.I. war zunächst gegliedert in:

- 3 Bataillone
- 1 Compagnie Montée
- 1 Compagnie de Sapeurs-Pionniers

1922 wurde das 3° Bataillon der GROUPE MOBILE zugeordnet und bei Taza eingesetzt. Dieses Bataillon nahm alleine in 6 Monaten an 13 Gefechten teil. Im Jahr 1923 machte besonders das 1° Bataillon von sich reden das am Rif eingesetzt war. Hier könnten noch andere Beispiele aufgezeigt werden. So waren z.B. 1929 die 5° und 6° Kompanie in heftige und blutige Kämpfe um El-Bordj und bei Ait-Yaboub verwickelt wo die Kompanien mehrfach in der Tradition der Legion „Camerone“ durchlitten. In die gleiche Zeit schuf die C.S.P. (Compagnie de Sapeurs-Pionniers) mit primitivsten Mitteln den Tunnel von Foum-Zabel.

Am Ende der Befriedung von Marokko am Fuße des Bou-Gafer im Atlasgebirge lieferte sich die Compagnie Montée noch letzte Gefechte mit Aufständischen. Die 3 Bataillone sowie die Compagnie Montée des 3° R.E.I. wurden im Armeebefehl besonders erwähnt.

Im Dezember 1942, also bereits im Verlauf des 2. Weltkrieges wurde das 3° R.E.I. umbenannt und erhielt die Bezeichnung 3° R.E.I.M. (3° Régiment Étranger d´Infanterie de Marche).
Das 3° R.E.I.M. nahm an den Kämpfen gegen die Deutschen Panzerverbände in Tunesien teil. Im Verlauf dieser Kämpfe verlor das Regiment insgesamt 14 Offiziere und an die 100 Unteroffiziere und Legionäre. Die Fahne des Regimentes schmückte ein weitere Auszeichnung in Form einer „Citation à l´ordre de l´armée“. Die Reste des 3° R.E.I.M wurde bei Fes zusammen gefasst. Das
3° R.E.I.M. wurde mit dem 1° R.E.I.M. fusioniert und als R.M.L.E. (Régiment de Marche de la Légion Étrangère) in Dienst gestellt. Das R.M.L.E. wurde am 20. Dezember 1943 der 5° französischen Panzerdivision unterstellt. Im Rahmen der Befreiung Frankreichs kam das Regiment am 20. September 1944 in der Provence zum Einsatz. Die Angriffsrichtung mit seinen „Halftracks“ (Halbkettenfahrzeuge) ging zügig Richtung Osten zum Rhein. Nach der Befreiung des Elsasses die einher ging mit zahlreichen Gefechten entlang des Rheins ging es unaufhaltsam bis zur Kapitulation des „Deutschen Reichs“ bis Österreich. Für seine heldenhaften Einsatz erhielt das R.M.L.E. erneut zwei „Citationen“. Insgesamt hatte das R.M.L.E. den Verlust von 23 Offizieren,
78 Unteroffizieren und 506 Legionären zu beklagen,

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