- Buchempfehlung -
|
||||||||||||||||||
![]() |
Autor : Leo Raslag Fast glaubt man, den Wüstenstaub zu schmecken, liest man die anschaulichen Schilderungen des einstigen Legionärs Leo Raslag, der Anfang bis Mitte der fünfziger Jahre als „Operateur Radio“ – sprich, als Funker, in der unwirtlichen Sahara im Einsatz war. In verknappter, prägnanter Sprache beschreibt er den harten Soldatenalltag und die Kameradschaft während seinem Dienst in der französischen Fremdenlegion in Nordafrika. Geographisch verankert ist das Geschehen hauptsächlich in der Sahara – in Tunesien, Marokko, Libyen und Algerien – aber auch abschnittsweise im Niger und im Tschad. Der Einsatz führt Leo Raslag zunächst von Tunis nach Sebha, in die südlibysche Provinz Fezzan. Nach einer Reise durch karge, aber faszinierende Dünenlandschaften trifft er in der Festung, im Fort Leclerc, ein. Dort, in der libyschen Wüste, in der 3. Sahara Kompanie der Légion Étrangère, arbeitet er als Funker und zeitweise im Steinbruch – oft unter nahezu mörderischen Bedingungen, bei 45 Grad im Schatten. Leo Raslag zieht den Leser mit seiner Beschreibung der verschiedensten Facetten des Legionärslebens in der Wüste in seinen Bann. Der Bilderbogen erstreckt sich von der orientalischen Bauweise der Unterkünfte oder der Brunnen-Pumpstation auf den „Eisblock-Mann“, von Vipern und Skorpionen, bis hin zur Erinnerung an Weihnachten 1952 im Fort Leclerc. |
BESTELLUNGEN über den Bestellservice der Website:
oder: m.hofer@novumverlag.at



