| PRÄSIDENTENTREFFEN DER DEUTSCHEN AMICALEN EHEMALIGER LEGIONÄRE IN KASSEL
15. - 17. Mai 2009 |
Großer Dank gilt vor Allem unserem Kameraden Paul Solonko und seiner Frau Ingrid für die Zubereitung eines hervorragenden Cous-Cous und die Vorbereitungen für den Aperitif. Für 120 Leute in einer Feldküche zu kochen, das ist schon eine große Leistung. Kamerad Erhard Kalkhake zeichnete sich durch permanente Hilfsbereitschaft aus. Tagelang stand er zur Verfügung und war auch in den Abendstunden bereit, Hand anzulegen wenn es nötig war. Ein kurzfristig einberufenes Arbeitskommando, bestehend aus den Kameraden Kalkhake, Bartheld, Schomburg, Frank, Lehmann, Hentschel, Weber und Burk sorgte am Freitag vor dem Treffen für den letzten Schliff auf Gut Ellenbach. Kamerad Tobeck buchte sich und seine Frau auf eigene Kosten im Hotel Schäferberg ein und übernahm den Empfang der Anreisenden. Kamerad Lehmann erstellte in mühsamer Kleinarbeit die Namenschilder der Teilnehmer und die Tischkarten.
Am Freitag Abend begrüßten die Kameraden Solonko, Bauer und Kalkhake die Gäste im Hotel, trotz Müdigkeit von der vielen Arbeit. Außer den Präsidenten von 22 Deutschen Amicalen waren General JACOB von der Federation und Adjudant FISCHER und Caporal-Chef WEBER vom P.I.L.E. Straßburg angereist
Am Samstag fing dann das offizielle Programm an. Um 9:00 Uhr fand die Zeremonie am Ehrenmal der verstorbenen deportierten Franzosen statt. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Espenau nahm teil. Zusammen mit General Jacob legte er ein Gesteck mit einer grün-roten Schleife nieder. Ein Clairon spielte „Au drapeau“ und „aux morts“ Es war eine sehr schöne Zeremonie. Das Wetter war auch auf unserer Seite.
Danach ging es mit Bussen nach Gut Ellenbach, bzw. zum Schloss Wilhelmsthal.
Die Präsidenten-Versammlung fand in unserem dafür hergerichteten Versammlungsraum statt. Vorher hatten wir noch einmal eine Fahnenzeremonie vor unserem Haus.
Kamerad Walter TRÄGER leitete die Versammlung als Delegierter der Federation. Er gab einen Bericht über die Tätigkeiten der Federation ab. Das Hauptthema war aber die Sorge um die Zukunft unserer Amicalen. Immer mehr Vereine werden aufgelöst mangels junger Mitglieder. Gerade in Deutschland ist es gravierend, da kein Nachschub aus der aktiven Legion mehr kommt. Die Anzahl der Deutschen beträgt nicht einmal mehr 2 Prozent. Viele von ihnen bleiben auch nach ihrer Dienstzeit in Frankreich. Von ehemals 40 Amicalen bleiben heute nur noch knapp 30 übrig. Davon sind einige auch nur noch auf dem Papier existent.
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